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Wettkampf

Premiere in Loxstedt: Gelsenkirchen gewinnt DLRG Trophy

Veröffentlicht: 08.09.2026
Autor: Martin Holzhause
Quelle: Bundesverband

Bad Nenndorf/Loxstedt. Die Rettungssportlerinnen und Rettungssportler der DLRG Gelsenkirchen-Buer haben erstmals die Gesamtwertung der DLRG Trophy gewonnen. Zwar konnten die Titelverteidiger aus Lüneburg am Samstag (5.9.) am Stoteler See in Loxstedt (Niedersachsen) den Tagessieg feiern und etwas Boden gutmachen, am Ende passierte das Team aus dem Ruhrgebiet jedoch mit 162 Punkten Vorsprung die Ziellinie der diesjährigen Wettkampfserie im Freigewässer-Rettungssport.

Beim Finale der DLRG Trophy traten rund 160 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus acht Bundesländern an. Im Feld aus 21 Teams setzte sich Titelverteidiger DLRG Lüneburg mit 346 Punkten vor der DLRG Gelsenkirchen-Buer (318) durch. Das Team der DLRG Halle-Saalekreis holte sich mit 307 Punkten Rang drei. In der Gesamtwertung reichte es jedoch nicht für das Treppchen. Den dritten Platz in der Endabrechnung sicherte sich die DLRG Harsewinkel, Siegerin des ersten Wettkampfs im Juni am Sander See (ebenfalls Niedersachsen). Die Westfalen kehrten nach Rang vier im Vorjahr aufs Podium zurück.

Dreifacherfolg für Clemens Wulkopf

Zum Abschluss der dreiteiligen Serie am Stoteler See stellte Clemens Wulkopf aus Harsewinkel erneut unter Beweis, warum er als Spezialist für die Technikdisziplinen für die DLRG Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika nominiert wurde. Nach seinem Dreifachtriumph bei den ersten Deutschen Ocean Meisterschaften in Warnemünde war er auch in Loxstedt auf Rettungsbrett und Rettungsski sowie im Oceanman nicht zu bezwingen. Lucas Vogler aus Lüneburg (Beach Flags) und Julius Bodenburg aus Mönchengladbach (Surf Race) siegten in den verbleibenden Einzeldisziplinen bei den Männern.

Die dreifache Deutsche Ocean-Meisterin bei den Frauen feierte zum Abschluss der DLRG Trophy 2026 zwei weitere Erfolge in der aktuellen Saison: Anna-Fiona Volz (Nieder-Olm/Wörrstadt) siegte sowohl auf dem Rettungsski als auch im Oceanwoman. Auf dem Rettungsbrett musste sie sich Louisa Waltermann aus Harsewinkel geschlagen geben. Die schnellste Schwimmerin im Stoteler See war Laura Reckmann (Lüneburg); die schnellsten Beine am Strand hatte Lea Pauls (Schwerte).

Bei den Mannschaftswettbewerben sammelten die Frauen der DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt mit Siegen in allen drei Disziplinen die volle Punktzahl. Die Männer der DLRG Charlottenburg-Wilmersdorf feierten zwei Erfolge. Für die Berliner reichte es am Ende zum sechsten Rang in der Tagesgesamtwertung.

DLRG Trophy: Fenster in olympische Zukunft?
Die jährlich ausgerichtete DLRG Trophy umfasst zumeist drei Wettbewerbe. Gesamtsieger der DLRG Trophy wird die Mannschaft, die in der Addition der einzelnen Wettkampftage die höchste Punktzahl erreicht.

Beim Wettkampfprogramm der DLRG Trophy treten Frauen und Männer bei allen drei Veranstaltungen in fünf Einzel- und drei Mannschaftsdisziplinen an Land und im Wasser gegeneinander an. Die anspruchsvollste Disziplin heißt Oceanman beziehungsweise Oceanwoman: ein Triathlon aus Schwimmen sowie Rennen mit Rettungskajak und Rettungsbrett. Diese Disziplin könnte, wie auch die gemischte Ocean-Staffel, bald zum Programm der Olympischen Spiele gehören.

Der in Australien populäre Rettungssport soll nach dem Willen des Weltverbandes der Wasserrettungsorganisationen, der International Lifesaving Federation, 2032 bei den Spielen in Brisbane vertreten sein. Die DLRG unterstützt die aussichtsreiche Initiative und rechnet mit einer Entscheidung noch in diesem Jahr.

Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.

Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 05723 955 442, mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de

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