Nimm Kontakt auf
Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Dülmen e.V. findest du hier .
Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Dülmen e.V. findest du hier .
München. Am Freitag und Samstag (6. und 7. November) kamen insgesamt rund 1.200 Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer aus ganz Deutschland nach München in die Olympiaschwimmhalle, um bei den 53. Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften (DMM) die Besten ihrer Zunft zu ermitteln. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) veranstaltete den größten nationalen Wettkampf im Rettungsschwimmen erstmals seit 1990 wieder in der bayrischen Landeshauptstadt.
Bei den Mehrkampf-Meisterschaften messen sich Athletinnen und Athleten in fünf Altersklassen (AK) und verschiedenen Disziplinen, die Kraft, Schnelligkeit und den bestmöglichen Umgang mit den Rettungssportgeräten (wie zum Beispiel Flossen und Gurtretter) erfordern. Am Samstagabend zeichnete die DLRG nicht nur die schnellsten Mehrkämpfer im Einzel und im Team aus, sondern auch die besten Landesverbände und Ortsgruppen.
Unter den 18 Landesverbänden sicherte sich Vorjahressieger Westfalen erneut den Titel. Brandenburg hatte wie im vergangenen Jahr in Hannover knapp das Nachsehen. Die Rettungsschwimmer aus Sachsen-Anhalt komplettierten das Podest.
In der Wertung der rund 120 vertretenen örtlichen Vereine feierte Luckenwalde (Brandenburg) einen weiteren Gesamtsieg: Die Rettungsschwimmer der DLRG Halle-Saalekreis (Sachsen-Anhalt) waren wie in den Vorjahren die ersten Verfolger. Den dritten Platz auf dem Treppchen belegte Norderstedt. Der Club aus Schleswig-Holstein entschied unter anderem beide Teamwertungen in der Altersklasse 12. Cassia Aßmann sammelte hier auch im Einzelwettbewerb die meisten Punkte.
Bei den Frauen stellte Europameisterin Lena Oppermann ihre Klasse unter Beweis und zeigte sich vier Wochen vor den Weltmeisterschaften in Südafrika in exzellenter Form. Die Athletin der DLRG Halle-Saalekreis brachte drei Bestwerte in ihre Mehrkampfwertung ein und siegte mit fast 200 Punkten Vorsprung vor Svea Fellensiek aus Hagen im Bremischen (Niedersachsen). Mit einem neuen Deutschen Rekord von 50,63 Sekunden im 100 Meter Retten mit Flossen setzte Lena Oppermann ein Ausrufezeichen an die internationale Konkurrenz.
Deutlich knapper ging es bei den Männern zur Sache. Im Gesamtklassement betrug der Abstand zwischen den Plätzen eins und 15 gerade einmal 179 Punkte. Timo Zembold aus Lüneburg (Niedersachsen) wurde erstmals Deutscher Mehrkampfmeister. Maximilian Ulrich (Luckenwalde) und Maximilian Vinz (Halle-Saalekreis) bestiegen am Samstagabend auf der Abschlusssiegerehrung im Münchner Löwenbräukeller die weiteren Podiumsplätze.
Die Sieger im Einzel-Mehrkampf (w/m):
Die Sieger im Mannschafts-Mehrkampf (w/m):
Alle Ergebnisse und weitere Informationen zu den 53. Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im Rettungsschwimmen in München gibt es auf dlrg.de/dmm. Hochaufgelöste Bilder, kostenfrei für die Berichterstattung, sind hier zu finden.
Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.
Der Rettungssport gehört zum Programm der World Games. Das bedeutendste Multisport-Event nichtolympischer Sportarten kehrt 2029 nach Deutschland zurück: Die Stadt Karlsruhe wird die Veranstaltung nach 1988 ein weiteres Mal ausrichten. 2032 könnte der Rettungssport sogar olympisch werden: bei den Olympischen Sommerspielen in Brisbane (Australien). Die Entscheidung erwartet die DLRG noch in diesem Jahr.
Pressekontakt:
Martin Holzhause
Leiter DLRG Pressestelle
Telefon: 05723 955 – 442
Mobil: 0162 175 12 04
E-Mail: presse@dlrg.de
Diese Webseite nutzt Tracking-Technologie, um die Zahl der Besucher zu ermitteln und um unser Angebot stetig verbessern zu können.
Die Auswahl (auch die Ablehnung) wird dauerhaft gespeichert. Über die Datenschutzseite lässt sich die Auswahl zurücksetzen.